Das Gleichnis vom Bauern und seinen Knechten

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Es war ein Bauer, der hatte einen Oberknecht und einen Knecht. Er ließ auf seinem Feld Getreide anbauen von seinen Knechten.

Im Herbst zur Ernte wies er den Oberknecht an, das Getreide zu ernten. Der schaffte es wiederum dem Knecht an. Der erntete das Getreide. Da das Feld so groß war, schaffte er nicht alles, es blieb noch etwa ¼ übrig. Der Bauer und der Oberknecht merkten nichts, da sie die Arbeit nicht kontrollierten. Das ging 10 Jahre so dahin.

Eines Tages musste der Bauer einen neuen Stall bauen, da der alte schon sehr baufällig war. Da er nicht genug Geld hatte, musste er sich von der Bank 1 Mio. leihen. Er klagte darauf einem Nachbarbauern sein Leid. Der meinte, es wundere ihn nicht, dass er kein Geld habe, da er ja seit 10 Jahren ¼ seiner Ernte verfaulen lasse.

Da wurde der Bauer hellhörig und fragte seine Knechte, warum das so sei. Der Knecht klagte, dass er wegen Überarbeitung schon ganz krank sei. Er musste sogar in einem Jahr den Oberknecht vertreten, als dieser Elternzeit hatte. Da keine Aushilfe kam, verfaulte die halbe Ernte.

Was machte der Oberknecht?

Er schimpfte über den Knecht, dass er schludrig und schlampig gearbeitet hätte.

Was machte der Bauer?

Er entließ den Knecht und suchte sich einen neuen Knecht.

Einige Jahre später musste der Bauer seinen Hof der Bank wegen Überschuldung verkaufen …

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