Max Eder: Gedächtnisprotokoll der Gemeinderatssitzung vom 17.10.2017

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Gedächtnisprotokoll der Gemeinderatssitzung vom 17.10.2017

 

 

TOP 2 : Vorstellung des Farbkonzeptes der neuen Grundschule für Innen- und Außenansicht

 

Es wurden folgende wesentliche farbliche Vorschläge vorgestellt:

  • Die Lärchenholzverschalung im Eingangsbereich soll in einem graubraunen Farbton gestrichen werden. Einige Gemeinderäte sprachen sich gegen ein Streichen der Verschalung aus, da bei Lärchenholz kein Schutz notwendig ist, man könne sich die Kosten sparen. Der Bürgermeister hielt dagegen, dass sich im Laufe der Zeit die Farbe des Lärchenholzes unterschiedlich farblich verändern wird, was er als schlampiges Aussehen darstellte.

  • Das Blechdach soll einen dunkleren Rotton bekommen.

  • Innen werden die Wände weiß gehalten, die Böden sollen mit gelben und grünen Linoleumböden ausgestattet werden, Holzböden sind zu teuer.

  • Die Decken werden mit Heraklitplatten in hellen Holztönen beschlagen

Bei den Gelb- und Grüntönen des Bodens gab es den meisten Diskussionsbedarf. Schließlich einigte man sich, dass den 4 Klassenlehrerinnen die verschiedenen Gelb- und Grüntöne noch mal vorgestellt werden sollen. Daraus sollen sie dann auswählen.

 

Abstimmung für das vorgestellte Farbkonzept : 14:0

 

TOP 3 : Überarbeitung des Bebauungsplanes von Herbsdorf

 

Es wurde aufgezeigt, dass sich das Ortsbild von Herbsdorf in den letzten Jahrzehnten vom reinen Bauerndorf deutlich verändert hat und weitere Änderungen anstehen. Viele Landwirte haben entweder die Landwirtschaft aufgegeben oder die Viehhaltung aufgegeben. Auch Umnutzungen auf andere Gewerbe hat es gegeben. In manchen Bereichen geht die Entwicklung in Richtung reiner Wohngebiete. Um dadurch möglicherweise aufkeimende Konflikten vorzubeugen, hat das Landratsamt die Empfehlung ausgesprochen, den Bebauungsplan neu überplanen zu lassen. Die Planungskosten würden sich auf ca. 20.000€ belaufen und ca. 1 Jahr dauern.

 

Abstimmung für die Überarbeitung : 13:1

 

 

TOP 4: Austausch von 6 Fenstern im Untergeschoß des Sportheims und Vorstellung einer Kostenaufstellung zur Sanierung des Sportheims

 

Die Fenster lassen sich teilweise nicht mehr öffnen und sind auch energetisch veraltet. Daher wurden 3 Angebote eingeholt. Das günstigste der Fa. Brauns aus Siegsdorf beträgt ca. 2.600€. Ein Angebot zum Tausch einer Aussentüre beläuft sich auf ca. 2.500€. Die Kosten für die Fenster soll die Gemeinde tragen, die für die Aussentüre der Sportverein. Die Umsetzung der Maßnahmen soll aus bilanztechnischer Sicht zeitlich getrennt werden. Die Fenster sollen zuerst erneuert werden.

 

Abstimmung für die Vergabe der Fenster : 13:0

 

Es gibt 3 verschiedene mögliche Arten der Sanierung des Sportheims, die davon abhängen, ob eine neue Turnhalle gebaut wird oder nicht.

  1. Wenn eine neue Turnhalle nicht gebaut wird, würde eine Generalsanierung des Sportheims und ein Tausch des Containers ca. 715.000€ kosten.

  2. Wenn eine neue Turnhalle gebaut wird, würde der Umbau und Sanierung nach Vorstellungen der DJK ca. 650.000€ kosten.

  3. Wenn eine neue Turnhalle gebaut wird, das Sportheim abgerissen würde und stattdessen ein Vereinsheim mit 4 Umkleiden gebaut wird, kostet das ca. 695.000€.

Da auch noch nicht bekannt ist, was mit der alten Schule passieren soll, will der Gemeinderat an einem separaten Termin über die neue Turnhalle, die alte Schule und das Sportheim diskutieren. Der Berater Hatz Uli soll für die Kosten von ca. 2.400€ die möglichen Nachnutzungen und den monetären Wert der alte Schule ermitteln.

Keine Abstimmung

 

TOP 5 : Antrag des AK Energie zur Aufstellung von Solarlaternen auf dem Fußweg zwischen Nußdorf und Baumgarten

 

Die Kosten für die Anschaffung von 2 Lampen würden sich auf gesamt 4.760€ belaufen. Da der Weg sehr schmal ist, müssten die Lampen auf den landwirtschaftlichen Flächen eines Landwirtes aufgestellt werden. Dazu müssten erst Gespräche geführt werden. Auf Straßengrund können die Lampen nicht aufgestellt werden, da der Winterdienst mit seinem Fahrzeug nicht daran vorbeikommen würde. Gemeindearbeiter Braml erzählte, dass die Stadt Traunstein bereits solche Lampen hat. Von deren Seite wurde ihm abgeraten, solche aufzustellen, da sie technisch noch nicht ausgereift seien und ständig Probleme bereiten.

Der Gemeinderat nimmt den Antrag zur Kenntnis und vertagt die Entscheidung ins Jahr 2018. Bis dahin soll mit dem Grundstückseigentümer gesprochen werden.

 

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